Bilderjagd. Regie: Sibylle Kappes

Bilderjagd

120 min. / 2020 / Deutschland

Playlists:

“I will go to the city and become Chinese.” Tibet. Schlaglicht auf ein verbotenes Land.

Regie, Produktion, Kamera: Sibylle Kappes

Tibetischer und Chinesischer Übersetzer, Finanzierung der Postproduktion. Schnittplatz.

Sibylle Kappes
1994 Abitur in Winsen Luhe. 1995 – 1997 Reiseaufenthalt in Nord- bis Südafrika. 1999 – 2000 Grundlagenstudium an der Freie Kunst- schule Berlin, in Anschluss Arbeit als Free- lancer bei Film- und Fernsehen. 2001 – 2003 NLP Master und Coach, gleichzeitig Gründung des EU-geförderten k- projekts. Damit Ausein- andersetzung mit sozialverträglicher Werbung und erste installationshafte Arbeiten im öffent- lichen Raum. Später ergänzend BA Deutsche Literatur/ Philosophie mit Nebenhörerschaften an der HFS Ernst Busch und KH-Weißensee. 2018 Grenzgängerin der Robert Bosch Stiftung. Seit 2014 im Arsenalverleih. Lebt als Filmemacherin in Berlin.

Filme
2013 GE8EN – DIE KAMERA LÄUFT MIT – Kollage des Antiglobalisierungprotestes zum G8 in Heiligendamm. Regie, Produktion, Schnitt. Kulturelle Filmförderung Bremen, 48 min, Arsenal Distribution – institut für film- und videokunst
2011 FORUNDJE – WEISSER – Begegnungen mit Kindern am Wegesrand. Kollage. Regie, Kamera, Schnitt. 60 min, Arsenal Distribution – institut für film- und videokunst
2005 K-PROJEKT – Generation2. 3 Social- Spots sozialverträgliche Werbung. Konzept und Regie.
2001 K-PROJEKT – Generation1. 4 Social- Spots sozialverträgliche Werbung. Konzept und Regie. Micropolis Pilot für Berliner Kinos

BILDERJAGD
TIBET – EINE ARCHAISCHE LEBENSFORM

Dokumentarischer Essay

Regie: Sibylle Kappes
Produktion: sybel.m
Fertigstellung: 2020
Status: Feinschnitt, Vertonung, Graphiken.
Da sehr viel Material gesammelt wurde, liegt der Fokus momentan auf dem Feinschnitt. Als nächstes kommt die Vertonung, für die es ein Mischstudio und einen Foleyartist benötigt.

Länge: 120 min
Format: DCP

Kontakt: sybel.m, Sibylle Kappes, 0160-91 090 786, contact@sybel.eu

Gefördert von der Robert Bosch Stiftung und dem Literarischen Colloquium Berlin im Rahmen des Programms Grenzgänger.

Die Kultur Tibets ist einzigartig und hat sich allen Widerständen trotzend bis heute gehalten. Gleichzeit werden in der Region Minderheiten massiv unter Druck gesetzt. Der Film ist ein Aufbegehren, die Schönheit der tibetischen Lebensform zu bewahren. Die Menschen vor Ort brauchen unsere Hilfe ihr Anliegen zu vertreten, weil ihnen selbst das nicht möglich ist. Je präziser die Situation hier in Europa bekannt ist, desto effektiver können die Menschen vor Ort unterstützt werden.

Mit Kamera unterwegs auf dem Hochplateau des Himalaja. Yaks melken vor nomadischen Schwarzzelten, meditieren zwischen Abrißarbeiten im Mega-Kloster Larung Gar, Plattenbauwahn der jungen Städte.

BILDERJAGD mäandert durch unterschiedlichste Alltagsszenen, immer auf der Suche nach der Realität einer Kultur zwischen f und einem hochmodernen, zentralistischen Staat. Einige Tibeter ertragen dies Spannungsfeld nicht. Sie beenden ihr Leben in Protest. Was ist die Zukunft des größten tibetischen Instituts Larung Gar? Texte und Interviews bilden den Kommentar.

Der Film BILDERJAGD wird nichts ändern oder erklären. Er ist eine Bestandsaufnahme, die dem Zuschauer einen tragfähigen Einblick gewährt, wie das Lebens auf der anderen Seite des eurasischen Kontinents heute so ist.