42 von hinten – das Jahr kann nur ausgezeichnet werden / Veranstaltungen im Februar

Liebe Freund*innen von docfilm42,

wir wünschen Euch das beste (20)24!

42 von hinten – das Jahr kann nur ausgezeichnet werden.

Für alle, die sich schon immer gefragt haben, wieso 42, empfehlen wir hier nochmal die Verwendung von Suchmaschinen.
Ihr erhaltet die Antwort auf all Eure Fragen.

Vor ca. vier Jahren sind wir mit dem Ziel gestartet, eine Plattform und mehr Sichtbarkeit für independent Dokumentarfilme zu schaffen.
Seither haben wir schon 70 Filme auf unserer Website docfilm42.de versammelt. Schätze, die sonst zumeist vereinzelt im Orbit des Webs veröden. Bei uns findet ihr die Links und profunde Informationen zu den Filmen sowohl auf deutsch als auch auf englisch.

Dabei haben wir es jedoch nicht belassen.
In zahlreichen Filmvorführungen mit anspruchsvollen Filmgesprächen sowohl online als auch vor Ort, haben wir Filme gesehen und diskutiert und den Filmschaffenden die Gelegenheit gegeben, ihr Werk vor interessiertem Publikum zu präsentieren.

Unsere Zusammenarbeit mit einigen Kooperationspartner*innen, wie zum Beispiel bei der bundesweiten Dokumentarfilmwoche „LETsDOK!“ und dem Inklusionsfestival „Superkunst“, haben sich verstetigt. Andere Partner*innen, wie das NETZ für Selbstverwaltung und Kooperation Berlin-Brandenburg und die selbstorganisierte Filmschule filmArche, kamen neu hinzu. Und alte Kooperationen, wie mit dem Erich Zeigner Haus in Leipzig bei „Docs on tour“ sollen wieder aufgegriffen werden.
Wir haben keinen Mangel an Ideen und Begeisterung.

Doch wir brauchen Zuwachs in unserer Programmgruppe, neue Vereinsmitglieder und mehr finanzielle Unterstützung, um unsere Arbeit auf diesem Niveau weiter führen und ausbauen zu können.

Für nur 42(!)€ Jahresbeitrag könnt ihr Mitglied werden und damit unsere Arbeit planungssicherer machen. Die Beitrittserklärung findet ihr hier.

Außerdem ist unser Verein seit gut einem Jahr gemeinnützig. Damit könnt ihr Spenden an uns von der Steuer absetzen!

Wir suchen auch eine Person, die seit längerem arbeitslos ist, sich für Dokumentarfilme begeistert und sich sicher und aufgeschlossen im Internet und im digitalen Bereich bewegt. Wenn ihr Interesse an unserer Arbeit habt, können wir gemeinsam die Möglichkeiten einer Stellenförderung austarieren.

In den kommenden Monaten geht es bei uns weiter mit verschiedenen Kinovorführungen in Zusammenarbeit mit der filmArche, Europas größter selbstorganisierter Filmschule.
Im Februar gleich zweimal mit fünf Filmen.


1. docfilm42 features filmArche,
die selbstorganisierte Filmschule

mit anschließenden Gesprächen mit den Filmschaffenden!

DO,15.02.2024, 19:00 Uhr
b-ware!ladenkino
Gärtnerstr. 19
10245 berlin

No Future in Kladuša
Regie: Kai Liesegang / 7 min. / 2021 / Deutschland / Englisch (UT: Englisch)
This short film accompanies B. from Kashmir in his daily struggles at the Bosnian-Croatian border. B.’s fate is symbolic of the EU´s inhumane policy of sealing people off.

Wären Sie mal besser zu Hause geblieben
Regie: Aline Juárez / 5 min. / 2020 / Deutschland / Deutsch (UT: Englisch)
The documentary tells the experience of a woman of color while she’s in detention for taking pictures of an action against arms exportation during the lockdown in Berlin caused by Covid-19.

CLOUD MAKING MACHINE – Zwischen Heim & Heimat
Regie: Susanne Dzeik / 75 min. / 2017 / Deutschland / Englisch, Deutsch,
Arabic, Dari, Fulfulde (UT: Deutsch)
Firas, Jallow und Batoul sind neu in Berlin und begegnen sich in einer Theatergruppe. Sie suchen das gute Leben in Deutschland. Doch nichts ist wie erwartet. In Videobriefen offenbaren sie sich ihren engsten Vertrauten im kriegs- oder armutsdurchrüttelten Heimatland.


2. docfilm42 features filmArche,
die selbstorganisierte Filmschule

mit anschließenden Gesprächen mit den Filmschaffenden!

DO,29.02.2024, 19:00 Uhr
b-ware!ladenkino
Gärtnerstr. 19
10245 berlin

What you get to see
Regie: Marielle Gutermann / 3:30 min. / 2021 / Deutschland / Englisch
A short film exploring the relationship between body and space and the power dynamics between a performer and their audience.

Eine Hand die Andere
Regie: Janis Westphal/ Lenna Fichter / 69 min. / 2022 / Deutsch (UT: En) / Deutschland
Martina sitzt im Rollstuhl. Um ihren Alltag zu Hause leben zu können, nimmt sie persönliche Assistenz in Anspruch. Als Sandra bei ihr anfängt, tasten sich die beiden vorsichtig aneinander an und spielen sich langsam ein. In der extremen Intimität, die wir erleben, wird zwischen der Zärtlichkeit der Gesten auch die Härte der Situation deutlich. Es ist ein fragiler Tanz zwischen Nähe und Distanz, der den beiden Protagonistinnen viel abverlangt.


Herzliche Grüße
euer docfilm42 Team