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docfilm42-Kinoabend „Bye bye Berlin“ am 20.12.2020

20/12/2020 @ 19:00 - 21:30

Bye Bye Berlin. Filmstill. Regie: Antonio Nábolo, Eberhard Spreng

Details

Datum:
20/12/2020
Zeit:
19:00 - 21:30
Veranstaltungskategorien:
,

Veranstaltungsort

Online

Veranstalter

docfilm42
E-Mail:
info@docfilm42.de
Webseite:
docfilm42.de

docfilm42-Filmabend während des Lockdowns

Filmgespräch und Screening „Bye bye Berlin“ am 20.12.2020 (online)

Am Sonntag, 20. Dezember 2020 ab 19 Uhr Filmvorführung von „Bye bye, Berlin“ (von Antonio Nábolo und Eberhard Spreng) und Gespräch  Eberhard Spreng. Der Film wird an diesem Abend kostenfrei online zu sehen sein (nach vorheriger Anmeldung unter event@docfilm42.de). „Bye bye Berlin“ gibt es ab 20. Dezember 2020 auf docfilm42.de. 

19 Uhr – Filmgespräch mit Eberhard Spreng
19.15 Uhr – Film Screening „Bye bye Berlin!“
20.15 Uhr – Publikum Q&A mit Eberhard Spreng

Der Film wird kostenlos gezeigt – das Gespräch via Zoom- und der Film via Vimeo-Link. Wir bitten um vorherige Anmeldung (möglichst bis Sonntag, 17 Uhr) unter event@docfilm42.de. Nach Anmeldung wird der Link zu Gespräch und Filmstream per Mail bekannt gegeben.

„Zwischen dem Abbau des Rades und dem Aufbau des Kreuzes ist Berlin für mich gestorben“. Das sagte der italienische Filmemacher Antonio Nábolo und meinte damit den Abbau des Räuberrades vor der Volksbühne zum Ende der Intendanz von Frank Castorf und den Aufbau des Kreuzes auf der Kuppel des Humboldtforums. Mitten in der Arbeit an seinem großen Film über Kultur
und Politik in der deutschen Hauptstadt hat er sich mit seinem Team zerstritten und ist wieder abgereist. Und danach ist er verschwunden, einfach verschollen. Monate später versucht der Berliner Filmemacher Eberhard Spreng zu verstehen, was hier geschah. Er sichtet Nábolos teilweise geschnittenes Material: Unter anderem dessen Aufnahmen für die filmische Allegorie „Die Stadt und der Tod“, eine poetische Botschaft, die Trost spendet und zugleich alle Hoffnungen zunichte macht. Nahe des Ortes, an dem die ältesten Bildwerke des Homo sapiens gefunden wurden, verliert sich Nábolos Spur. Er hoffte dort, inmitten einer Landschaft aus Stein, das stählerne Rad und den „letzten Rest anarchistischer Kultur“ wiederzufinden. Im Filmessay Bye Bye
Berlin trifft Nábolos bildmächtiger Filmtorso auf Aufnahmen des Berliner Dokumentarfilmers Eberhard Spreng: Sichtweisen des 20. und des 21. Jahrhunderts stoßen aufeinander und zwei divergierende Strategien, die Berliner Gegenwart zu verstehen. Das Resultat ist ein Film-im-Film-Abenteuer, eine Reise durch das Labyrinth der Berliner Geschichte und Gegenwart. (Synopsis Regisseur)